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Bienenprodukte aus eigener Imkerei

Aus unseren Bienenvölkern gewinnen wir unterschiedliche Bienenprodukte, die durch ihre Naturbelassenheit und sorgfältige Weiterverarbeitung besonders wertvoll und gesund sind. Dazu gehören:

Honig wird schon seit der Steinzeit vom Menschen geschätzt. Bis ins späte Mittelalter war Honig das einzig bekannte Süßungsmittel und wurde in vielen Kulturen als natürliches Heilmittel genutzt.
Honig entsteht, indem Bienen Blütennektar oder die zucker- haltigen Ausscheidungen (Honigtau) pflanzensaftsaugender Läuse in ihrem Honigmagen sammeln, und mit Hilfe körpereigener Enzyme umwandeln. Durch das häufige Weiterreichen von Biene zu Biene und mehrfaches Umlagern in den Waben wird der Honig entwässert und einem Reifeprozess unterzogen. Honig ist aber keinesfalls mit unserem Rohrzucker zu vergleichen, weil er neben unterschiedlichen Anteilen von Trauben- und Fruchtzucker auch zahlreiche Vitamine, Minaralstoffe, Enzyme, Säuren sowie Farb- und Aromastoffe enthält.
Jeder Honig ist ein echtes "Unikat" und setzt sich abhängig von den angeflogenen Trachtquellen unterschiedlich zusammen.
Ob Honig lange flüssig bleibt, oder schnell kristallisiert, hängt ebenfalls von seiner Zusammensetzung ab.
Wir verarbeiten unseren Honig nach den strengen Qualitätsvorgaben des Deutschen Imkerbundes (DIB), der die gesetzlichen Vorgaben der Honigverordnung übertrifft.
Honig sollte stets kühl, trocken und dunkel gelagert werden, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schützen. Bei sachgemäßer Lagerung ist Honig fast unbegrenzt haltbar. Da der Gesetzgeber für Lebensmittel ein Mindesthaltbarkeitsdatum vorschreibt, weisen wir dieses in der Regel mit zwei Jahren ab Abfüllung aus. Hart kristallisierter Honig kann im Wasserbad bei max. 40 ° C wieder verflüssigt werden.

Als Pollen bezeichnet man die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen, die Bienen beim Besuch verschiedener Pflanzen sammeln. Millionen von mikros- kopisch kleinen Pollenzellen werden dabei mit Nektar und Speichel zu den Pollenhöschen geformt und an den Hinterbeinen in das Bienenvolk transportiert. Pollen sind wichtigster Eiweißlieferant für die Aufzucht der Brut.
Sie sind aber auch für den Menschen sehr wertvoll und enthalten alle im menschlichen Organismus vorkommenden Mineralien, sowie zahlreiche Vitamine und Enzyme. Als Nahrungsergänzungsmittel (zum Beispiel im Müsli) können Pollen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten.
Ein Bienenvolk sammelt im Jahr bis zu 30 kg Pollen überwiegend zum eigenen Bedarf. Wir ernten mit Hilfe von Pollenfallen, die vor das Flugloch gesteckt werden, eine kleine Menge Pollen zum eigenen Bedarf und Verkauf. Dabei ernten wir Pollen nur in Zeiten des Überflusses von April-Juni, um dem Bienenvolk nicht zu schaden.

Bienenwachs ist eigentlich weiß und wird von den Baubienen im Volk durch Drüsen an der Bauchseite in Plättchenform "ausgeschwitzt". Erst durch die Aufnahme von gelblichen Pollenölen erhält es die uns bekannte gelbe Farbe. Wachs ist im Bienenvolk nicht wegzudenken: aus den Plättchen formen die Bienen die Waben, die zur Aufzucht der Brut und zur Lagerung von Honig und Pollen genutzt werden. Bienenwachs wird nicht nur zur Herstellung von Kerzen genutzt, sondern wird auch in der Medizin, in Kosmetika oder als Pflegemittel genutzt. Wir nutzen das über das Jahr gewonnene Wachs, um z. B. duftende Kerzen zu gießen.

Propolis ist ein natürliches Antibiotikum im Bienenstock und schützt die bis zu 60.000 Bienen eines Volkes vor Infektionen. Die klebrig-harzige Masse entsteht, indem Arbeitsbienen die harzhaltigen Absonderungen der Knospen verschiedener Bäume sammeln und mit Wachs, Speichel und Pollen vermischen. Das Bienenkittharz besitzt antibakterielle und antivirale Wirkung und tötet sogar Pilze ab. Im Bienenstock wird einfach alles mit einer dünnen Propolisschicht überzogen. Die Bienen setzen es aber auch zur Isolierung ein und schließen im Herbst jeden noch so kleinen Schlitz luftdicht ab.
Propolis wird wegen seiner antibakteriellen und antiviralen Wirkung schon seit Jahrhunderten zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Wir stellen eine alkoholhaltige Propolislösung zum Eigenbedarf her.

Gelée Royale ist der Futtersaft der Bienenköniginnen, mit dessen Hilfe ein Insekt, das eigentlich eine Lebenserwartung von wenigen Wochen hat, ein biblisches Alter von 3-4 Jahren erreichen kann. Ein Leben lang wird die Königin mit dem besonderen Futtersaft versorgt, der es ihr ermöglicht, bis zu 2.000 Eier pro Tag zu legen. Gelée Royale enthält neben vielen Spurenlementen auch weibliche Hormone und wird wegen seiner regenerativen Eigenschaften in der Kosmetik z. B. in Hautcremes eingesetzt. Auch als Nahrungsergänzungsmittel ist der Königinnenfuttersaft äußerst wertvoll.
Echtes Gelée Royale kommt im Bienenvolk nur in sehr geringen Mengen vor und ist deshalb absolute Mangelware. Für die Kosmetik wird es wegen der hohen Preise oftmals synthetisch hergestellt.
Das in unserer Imkerei gewonnene Gelée Royale stammt in der Regel aus den Schwarmzellen während der Schwarmzeit von April - Juni und reicht oftmals nur für den Eigenbedarf.


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Letzte Aktualisierung:
22. Mai 2018
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